Krankheiten bei Tieren – wie kann ich zur Genesung beitragen?

Krankheiten bei Tieren – wie kann ich zur Genesung beitragen?

Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die im Mittleren und Nahen Osten sowie im Mittelmeerraum vorkommt. Dabei handelt es sich um einen Fall von Parasitenbefall, der durch einen Mückenstich der Sand- und Schmetterlingsmücke ausgelöst wird. Darüber hinaus kann die Infektionskrankheit durch den Kontakt mit einem erkrankten Tier bzw. eine kontaminierte Bluttransfusion übertragen werden. Das betrifft sowohl Mensch als auch Tier.

So unterschiedlich wie die Erreger sind auch die Symptome.

Vor allem Hunde werden auf Reisen davon befallen. Bleibt die Krankheit unbehandelt führt sie innerhalb von ca. einem Jahr zum Tod. Je früher behandelt wird, desto besser stehen die Chancen. Allerdings gibt es keine Heilung und die Therapie muss ein Leben lang durchgeführt werden. Das heißt aber, dass das befallene Tier trotzdem ein schönes und langes Leben haben kann. Leishmaniose kann sowohl die Haut als auch die Schleimhäute und die inneren Organe befallen. Mit einem entsprechenden Hundefutter trägt man aber einen großen Teil zur Heilung bei.

Vorsicht! Die Krankheit ist sehr tückisch. Die Inkubationszeit ist sehr lange. Entsprechende Symptome zeigen sich sehr oft erst nach Jahren, in der Regel zwischen ein und drei Jahren nach der tatsächlichen Infektion. Darüber hinaus gibt es viele unterschiedliche Stämme des Erregers. Diese führen zu zahlreichen unterschiedlichen Symptomen. Dazu gehören Gewichtsverlust, Lahmheit, Trägheit, Apathie, Durchfall, schuppige Stellen bei den Ohren und Augen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Augenprobleme und starker Krallenwuchs.

Der Tierarztbesuch ist angesagt.

Wenn ein Hund stark an Gewicht verliert, nicht fressen will oder Durchfall bekommt, sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Wichtig ist, dass auch Auslandsaufenthalte genannt werden. Denn danach richtet sich der Erreger. Eine Blutuntersuchung verschafft aber fast immer Gewissheit.

Die Therapie verschafft Linderung und ein langes, unbeschwertes Leben.

Die Therapie setzt bei der Linderung der Symptome an, führt über die Stärkung des Immunsystems bis hin zur Hemmung der Entwicklung der Erreger. Das gängigste Medikament ist Allopurinol. Darüber hinaus muss auch mit den Nebenwirkungen der verschiedenen Medikamente gerechnet werden. Allopurinol verursacht häufig nach längerer Anwendung Harnsteine. Glucantim und Miltefosin ziehen Magen-Darm-Beschwerden nach sich.

Vorsichtsmaßnahmen, die helfen!

Mit Leishmaniose kann Ihr Hund also noch sehr alt und glücklich werden. Dennoch ist es gut, wenn Sie einige Präventivmaßnahmen schon im Vorfeld berücksichtigen, sodass er diese Krankheit erst gar nicht bekommt. Wenn Sie sicher wissen, dass Sie in den Mittelmeerraum oder in den Vorderen oder Mittleren Oriet fahren, besorgen Sie für Ihren treuen Freund und Helfer ein entsprechendes Halsband von Scalibor (Tierärzte). Diese Halsbänder sind mit einem Mücken abwehrenden Mittel versehen. Stechmücken sind nachtaktive Tiere. Deshalb ist es ratsam, den Schlafplatz mit einem Mückennetz zu schützen. Es gibt leider keine Impfung, die den Befall mit dieser Krankheit verhindern kann. Es gibt aber dennoch einen, der die Krankheitssymptome mildert. Nach der Erstimpfung sind im Abstand von drei Wochen nochmals zwei Impfungen notwendig. Die Impfung muss einmal jährlich aufgefrischt werden.

 

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