Regenwasser

Regenwassernutzung – Gut für die Umwelt und den Geldbeutel

Die Regenwassernutzung wird immer beliebter. Grund dafür ist, dass es nicht regelmäßig regnet. Es kommt zu Trockenheiten. Während es an anderen Tagen so massiv regnet, dass es zu schade wäre, das Wasser in den Kanal fließen zu lassen. Zudem bringt es für die Umwelt und den Geldbeutel einen guten Nutzen.

Darum lohnt es sich, das Regenwasser zu nutzen

Der Verbrauch von Trinkwasser liegt pro Kopf bei etwa 140 Liter am Tag. Genauso hoch ist der Gehalt, der in Abwasser fließt. Zur Schonung des Geldbeutels kann es sich finanziell lohnen, das Regenwasser zu nutzen. Es eignet sich nicht nur für die Bewässerung des Rasens und den Pflanzen, sondern auch für das Haus. Regenwasser lässt sich beispielsweise nutzen für die Toilette, Waschmaschine, beim Händewaschen oder generell für Haushaltsarbeiten. Durch die Nutzung von Regenwasser kann es möglich sein, täglich über 50 Liter Trinkwasser einzusparen.

Die Vorteile von Regenwasser

Regenwasser ist im Vergleich zu Trinkwasser frei von Chlor und Kalk. Das ist nicht nur gesund für die Umwelt, sondern auch für den Menschen selbst. Aufgrund dessen, dass es frei von Kalk ist, kann Regenwasser besser reinigen wie Wasser aus der Leitung. Folglich bringt dies große Vorteile beim Wäschewaschen mit der Waschmaschine. Die Kleidung wird sauberer und gleichzeitig benötigt es eine kleinere Menge an Wasch- und Reinigungsmittel. Nicht nur die Pflanzen können davon profitieren, sondern auch Zimmerpflanzen. Diese sollen mit Regenwasser besser wachsen und blühen können. Zwar ist nicht konstant mit Regen zu rechnen, dafür ist es kostenlos und kann den Geldbeutel bereits in kürzester Zeit deutlich schonen.

Regenwassernutzungsanlage
Unterirdischen Regenwassertank einbauen und Wasserkosten sparen

Regenwasser richtig nutzen

Um das Regenwasser richtig zu nutzen, lohnt sich der Kauf einer Regenwassernutzungsanlage. Die Anlage fängt nach der Installation das Regenwasser auf. Sie filtert und sammelt das Wasser anschließend in der Zisterne. Ein separat angelegtes Rohrsystem pumpt dann das Wasser zu den installierten Entnahmestellen. Das ist beispielsweise die Toilette, der Wasserhahn in der Waschküche oder die Waschmaschine selbst. Auch ein Zapfhahn im Garten ist ebenso möglich. Wichtig ist dabei, auf die Größe der Anlage zu achten. Je nach Wasserverbrauch sollte die Regenwassernutzungsanlage eine größere Tankgröße haben.

Je nach Region kann es möglich sein, eine Anlage von der Gemeinde oder Stadt gefördert zu bekommen. Es lohnt sich vor der Anschaffung vor Ort bei der Stadtverwaltung zu erkundigen.

Zudem kann es Pflicht sein, eine wasserrechtliche Erlaubnis einzuholen. Geht es nur um eine gängige Anlage für den Garten, benötigt es in der Regel keine Meldepflicht.

Nicht zu vergessen ist, die Anlage jedes Jahr auf mögliche Schäden zu überprüfen. Des Weiteren ist es notwendig, den Wasserspeicher alle 5 bis 10 Jahre zu reinigen. In kürzester Zeit wird sich der niedrigere Verbrauch bei den Wasserkosten im Haus deutlich bemerkbar machen können.
Zwar fallen für die Anlage Stromkosten an, diese belaufen sich jährlich bei ein paar wenigen Euro.

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